Integrationsbeauftragte

Einband des Integrationskonzeptes

Zeliha Yetik

Minoritenstr. 2-6

40878 Ratingen

2. Obergeschoss, Raum 2.12

Telefon: 02102 550-5096

E-Mail: zeliha.yetik@ratingen.de

Sprechzeiten: Nur nach Vereinbarung

Fachtag 2019 'Männliche Geflüchtete - Rollenerwartungen und -konflikte'

Datum: 30. Oktober, 14.00 – 18.00 UHR
Ort: Poststr. 23, 40878 Ratingen
Anmeldung per E-Mail: imf@ratingen.de

Der diesjährige Fachtag widmet sich einem Thema, das nicht nur die Praxis der Flüchtlingssozialarbeit sehr beschäftigt sondern auch die Medien und den öffentlichen Diskurs. Es geht um die Situation der männlichen Geflüchteten, die die Mehrzahl der in den letzten Jahren nach Deutschland gekommenen Asylsuchenden ausmacht. Sie sind vielfältig als alleinstehende junge Erwachsene oder unbegleitete Minderjährige gekommen und haben die große Herausforderung, die klassischen Anforderungen des Ankommens – Bewältigung der aufenthaltsrechtlichen Fragen, Erlernen der Sprache, berufliche Orientierung usw. – ohne familiäre Strukturen zu bewältigen. Dabei müssen sie feststellen, dass die Erwartungen an ihre Rollen als vorangeschickte Söhne, Ehemänner und Familienväter mit den Erwartungen der Aufnahmegesellschaft teilweise im Widerspruch stehen.
Welche Konsequenzen sich hieraus für die praktische Arbeit mit männlichen Geflüchteten ergeben und welchen Beitrag die Bildungs- und Sozialarbeit leisten kann, sind Fragen, auf die der Fachtag zusammen mit Olaf Jantz vom Institut für Jungen- und Männerarbeit in Hannover und der Psychologin Katrin Aydeniz Antworten sucht.

Weitere Informationen sind dem Veranstaltungsflyer (sieher Downloadangebot unten) zu entnehmen.

POTENZIALE - WEGE - CHANCEN

Das Integrationskonzept für die Stadt Ratingen trägt den Titel "POTENZIALE - WEGE - CHANCEN".  Integration ist dabei als Querschnittsaufgabe angelegt. Das Konzept beinhaltete sieben zentrale Handlungsfelder mit zahlreichen konkreten Umsetzungsschritten und die Verankerung einer strategischen Steuerung. Das Integrationskonzept wurde am 26.05.2010 einstimmig vom Stadtrat verabschiedet.

Das bestehende Integrationskonzept der Stadt Ratingen schließt Asylbewerber und ausländische Flüchtlinge ausdrücklich mit ein. Vor dem Hintergrund der verstärkten Aufnahme dieser Menschen erfolgte Anfang 2016 eine Erweiterung des städtischen Integrationskonzeptes um ein Handlungsfeld „Flüchtlinge“, welches die besonderen rechtlichen Rahmenbedingungen zur Integration und die speziflischen Bedarfe dieses Personenkreises berücksichtigt.

Zentrale Aufgabe der Integrationsbeauftragten ist die Umsetzung und Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes.

Migrationshintergrund der Ratinger Bevölkerung

28.752 Ratingerinnen und Ratinger haben einen Migrationshintergrund. Sie machen 31 % der Bevölkerung aus. Mehr als 60 Prozent von ihnen (17.633 Personen) haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Altersstruktur der Menschen mit Migrationshintergrund ist im Vergleich zu der ohne Migrationshintergrund wesentlich jünger. So haben 51,7 % der in Ratingen lebenden Kinder unter 6 Jahre einen Migrationshintergrund.

Zu den Einwohnern mit Migrationshintergrund zählen die ausländische Bevölkerung, eingebürgerte Deutsche und Aussiedler sowie Kinder unter 18 Jahren, bei denen mindestens ein Elternteil einen Migrationshintergrund besitzt.

(Quelle: Statistisches Jahrbuch 2017)

Weitere Aufgabenschwerpunkte:

Beratung für Menschen mit Migrationshintergrund

Christlich-islamischer Dialog

Flüchtlinge – Situation in Ratingen

Förderung der Migrantenvereine

Geschäftsstelle des Integrationsrates

Interkulturelle Begegnung

Kommunales Netzwerk zur Bildungsförderung

Spenden für Flüchtlinge und ehrenamtliches Engagement zur Flüchtlingsbetreuung