22.05.2018

Vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Das Amt Kommunale Dienste, Abteilung Stadtgrün, wird voraussichtlich ab dem 24. Mai 2018 eine vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durchführen. Hierbei wird an 354 Eichen im Stadtgebiet der „Bazillus Thuringiensis“ im Sprühverfahren ausgebracht. Dieses Präparat hemmt die Weiterentwicklung der Raupen des Eichenprozessionsspinners und verhindert so die Entwicklung der Gifthaare. Eine Gesundheitsgefährdung für Menschen, Haus-, Wirbel- oder Nutztiere wie z.B. Bienen besteht durch diese Bekämpfung nicht.
 
Ein Tipp vom Fachmann:
Der Eichenprozessionsspinner ist nicht zu verwechseln mit der zur Zeit auch in Ratingen auftretenden Gespinstmotte. Diese webt Kleingehölze in ein weißes Gespinst ein. Es ist vollkommen unschädlich für Mensch und Tier. Die Pflanze erholt sich mit dem Johannistrieb vollständig. Der Befall durch den Eichenprozessionsspinner ist daran zu erkennen, dass er im hiesigen Landschaftsraum nur die namensgebende Baumart befällt.
 
 
Kommunale Dienste
Stadt Ratingen
Zuständiges Amt

 

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