28.05.2019

Neuer Stadtteiltreff ist geöffnet

Der neue Mehrgenerationentreff Tiefenbroich ist seit dem 27. Mai geöffnet. Täglich von 9 bis 17 Uhr heißt die Treff-Leiterin Barbara Buscher-Sander Besucher in dem schönen Neubau neben der alten Martinschule an der Sohlstättenstraße 33c willkommen. Bürgermeister Klaus Pesch sagte zur Eröffnung: „Ich bin davon überzeugt, dass sich diese Einrichtung schnell zum Treffpunkt im Stadtteil entwickeln wird.“
 
Es gibt einen Bewegungsraum für allerlei Sportangebote und – als besonderen Clou – eine Bühne. Kleine Konzerte, Theaterstücke, Lesungen, Vorträge, all dies wird das Stadtteilleben bereichern. Ein fertiges Programm gibt es noch nicht, es soll langsam in Zusammenarbeit mit den Besuchern wachsen.
 
Zuallererst werden natürlich die bisherigen Besucher der Begegnungsstätte ihre Aktivitäten an neuer Stätte fortsetzen. So wird der Shanty-Chor ebenso an der Sohlstättenstraße 33c proben wie der Damenchor und die Tänzerinnen von den „Golden Hula Girls“. Es gibt zwei Gymnastik-Gruppen eine Skat-Gruppe, demnächst eine Bridge-Gruppe, Kurse, Ausflüge und einiges mehr.
 
Seinen ganzen Charme wird der Treff in einigen Wochen entfalten, wenn auch die Außenanlagen fertig sind. Die Neugestaltung des ehemaligen Schulhofs konnte aus bautechnischen Gründen erst vor wenigen Wochen beginnen. Vor dem Treff wird es Sitzgelegenheiten geben, von denen aus die eigentlich innen liegende Bühne bei gutem Wetter auch für Freilichttheater genutzt werden kann. Die Fläche wird schön gepflastert, es wird ein Boule-Platz errichtet, und hinter dem Gebäude entsteht eine Aktionsfläche für ruhige Bewegungsangebote wie Yoga oder Qi Gong.
 
Die Arbeiten im Außenbereich dauern voraussichtlich bis August. Dann wird aus Anlass der endgültigen Fertigstellung ein Bürgerfest gefeiert. Die Gesamtkosten für den Mehrgenerationentreff liegen bei ca. 2,05 Millionen Euro.
 
Mit dieser Begegnungsstätte im umfassendsten Sinne des Wortes macht die Stadt Ratingen den ersten Schritt zu einer Neuausrichtung ihrer Treffs. Deutschland wird bekanntlich älter, der Anteil der Senioren steigt. In Tiefenbroich zum Beispiel sind schon 37 Prozent der Bevölkerung über 55. Andererseits sind sehr viele der „neuen Alten“ aber geistig und körperlich topfit, sie brauchen ein anderes Angebot als hochbetagte und mobilitätseingeschränkte Senioren. „Meine Hoffnung ist es, dass ein schöner, moderner Stadtteilmittelpunkt mit einem attraktiven Programm auch die Generation anspricht, die sich noch nicht alt fühlt, aber an der Schwelle steht“, sagt Bürgermeister Pesch. „Sie hat die Chance, den Stadtteiltreff so zu gestalten, wie sie ihn eines Tages selbst haben will.“
 
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Pressereferentin

Ulrike Trimborn 

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