02.07.2019

Homberger Straße wird zu Ferienbeginn saniert

Ferienzeit ist Baustellenzeit. Unter Hochdruck wird zwischen Mitte Juli und Ende August das städtische Programm zur Fahrbahndeckensanierung fortgesetzt. „Wir haben ganz bewusst die kompliziertesten Maßnahmen in diese verkehrsarme Zeit gelegt“, sagt Baudezernent Jochen Kral. Den Anfang macht die Homberger Straße: Vom 15. bis 21. Juli wird das Teilstück zwischen der Edeka-Ausfahrt und dem Haus Nr. 58 (hinter der Einmündung der Straße Am Waldfriedhof) saniert.
 
Wie bei den meisten Maßnahmen des diesjährigen Sanierungspakets wird auch an der Homberger Straße unter Vollsperrung gearbeitet. Anlieger können den Baustellenbereich aber von 17 bis 7 Uhr befahren. In diesem Zeitraum kann dort auch geparkt werden, wenn auch natürlich mit leichten Einschränkungen wegen der Baustelle.
 
Auf diese Weise können die Arbeiten deutlich schneller erledigt werden. So ist selbst für diese lange Fahrbahnstrecke nur eine Woche eingeplant. Der Zeitplan ist allerdings sehr straff, die Straßenbauer werden voraussichtlich das gesamte Wochenende durcharbeiten müssen. Daher gilt am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Juli, dieselbe Regelung wie an den Werktagen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst können in Notfalleinsätzen natürlich jederzeit auch den Baustellenbereich befahren.
 
Die Umleitung für den Durchgangsverkehr wird sehr weiträumig ausgeschildert: über die Bahnstraße, Wilhelmring, Krummenweg, Hösel, Heiligenhaus und Wülfrath-Rohdenhaus zur L422 bei Mettmann-Obschwarzbach. Ortskundige Autofahrer haben aber natürlich viel bessere Möglichkeiten, um von Ratingen-Mitte nach Homberg und zurück zu kommen. Am schnellsten geht es sicherlich über die A44 von der Anschlussstelle Schwarzbach bis zum Kreuz Ratingen-Ost. Darüber hinaus steht der Weg über Hofermühle bzw. über Mettmann-Metzkausen den meisten Verkehrsteilnehmern offen – aber eben nicht allen und nicht während der gesamten Bauzeit.
 
Aus einer Reihe von Gründen können diese Strecken nicht als Umleitungen ausgeschildert werden. Autobahnen dürfen von Traktoren und Mopeds nicht befahren werden, fallen also als offizielle Umleitungen grundsätzlich aus. Und die L239 nach Mettmann sowie die Angerbrücke an der Hofermühle sind für den Schwerlastverkehr gesperrt, kommen daher auch nicht als allgemeine Umleitungen in Frage. Zudem baut der Landesbetrieb Straßen NRW selbst an der Brücke in Hofermühle, weshalb es dort am Wochenende 20./21. Juli zu einer Vollsperrung kommt.
 
Der ÖPNV ist von der Baumaßnahme auch betroffen. Die Busse der Linien 761 und 771 fahren über die Autobahn, so dass die Stationen zwischen den Haltestellen „Fester Straße“ und „Karpenhaus“ entfallen. Die O15 kann fast wie gewohnt fahren, nur eben über die Eisenhüttenstraße statt der Homberger Straße. 
 
Der Waldfriedhof ist über die Oststraße und Frommeskothen jederzeit erreichbar. Die Route ist ab der Kreuzung Homberger Straße/Balcke-Dürr-Allee gesondert ausgeschildert.
 
Im Zuge der Deckensanierung wird auf der nördlichen Seite der Homberger Straße (also bergab) ein Schutzstreifen für Radler markiert. Bergauf wird der Radverkehr weiter über den bestehenden Radweg geführt.
 
Das Tiefbauamt weist auf die starke Abhängigkeit von der Witterung bei der Herstellung der neuen Fahrbahn hin. Wenn es regnet, kann nicht asphaltiert werden. Insofern können sich Abweichungen von den genannten Terminen ergeben. Es handelt sich um eine Unterhaltungsmaßnahme, daher müssen die Anwohner keine Straßenbaubeiträge bezahlen.
 
Tiefbauamt
Stadt Ratingen
Zuständiges Amt

 

Pressereferentin

Ulrike Trimborn 

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