02.05.2019

Anne-Frank-Schule: Mehr Platz zum Mittagessen und für die Kinderbetreuung

Das war ein besonders schöner Start nach den Osterferien: Der zweigeschossige Neubau an der Anne-Frank-Schule mit Mensa und Räumlichkeiten für die Über-Mittag-Betreuung (ÜMB) wurde feierlich eingeweiht und sofort von den Kindern in Beschlag genommen. Während ebenerdig der helle, farbenfrohe Mensabereich mit 72 Sitzplätzen, Küche und Nebenräumen eingerichtet wurde, sind in der ersten Etage drei großzügig gestaltete Räume für die Kinder der ÜMB entstanden.           
 
Nur wenige Monate nach dem 50-jährigen Schuljubiläum gab es für die Anne-Frank-Schule jetzt also wieder einen schönen Grund zum Feiern. Dabei hatte die städtische Grundschule Nord an der Mülheimer Straße auf die Fertigstellung der Baumaßnahme länger warten müssen als geplant. Immer wieder galt es, größere Schwierigkeiten zu überwinden, beispielsweise als sich der Baugrund als sehr schlecht herausstellte oder als während der Bauphase gleich zwei Firmen in Insolvenz gingen. „Aber jetzt wollen wir uns einfach nur freuen, dass der schmucke Neubau steht und ab sofort die ganze Schule davon profitiert“, betonte Bürgermeister Klaus Pesch in seiner kleinen Ansprache vor der gesamten Schulgemeinschaft sowie geladenen Gästen, bevor er mit Schulleiterin Stefanie Becht symbolisch ein rotes Band vor dem Mensa-Eingang durchschnitt. 
 
Aktuell besuchen rund 180 Schülerinnen und Schüler die Anne-Frank-Schule, davon sind 119 Kinder in der Offenen Ganztagsschule (OGS) und 39 Kinder in der Über-Mittag-Betreuung untergebracht. Kein Wunder, dass der Platz sowohl fürs Mittagessen als auch für die ÜMB immer enger wurde. Mit der Fertigstellung des Neubaus haben in der Mensa nun 72 Kinder gleichzeitig die Möglichkeit, ihr Mittagessen einzunehmen. Neben der Essensausgabe gibt es auch eine Salatbar mit frischer Kost. Nachmittags werden noch kleine Snacks und Getränke bereitgehalten.  
 
Das Schulgebäude selbst ist über 100 Jahre alt und hat eine bewegte Vorgeschichte. Zu Beginn war es Königliches Lehrerseminar, nach Kriegsende 1918 eine Art Kaserne, im Zweiten Weltkrieg Gestapo-Leitstelle, 1945 zogen zeitweise amerikanische und danach britische Soldaten ein, bevor 1968 schließlich eine Grundschule darin eingerichtet wurde. Der moderne Neubau steht bewusst im Kontrast zum historischen Schulgebäude und signalisiert: Die Anne-Frank-Schule ist für die Zukunft gut gerüstet!   
 
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Stadt Ratingen
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Ulrike Trimborn 

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